ab 1925 - Die Goldenen Zwanziger und der Zweite Weltkrieg

Im Jahre 1925 übernahm der Oberbrandmeister Paprosch die Wehr. Sie war im Objekt der Sandower Ölmühle, in der Westaue untergebracht. Als Einsatztechnik konnte die Freiwillige Feuerwehr Sandow einen Rüstwagen mit Anhänger und einer tragbaren Motorspritze mit 600 Liter Förderleistung, eine pferdebespannte mechanische Drehleiter sowie einen Rüst- und Mannschaftswagen Büssing, als ihr Eigen nennen. Als nach der Machtergreifung 1933 die Freiwillige Feuerwehr aus dem "roten" Sandow aufgelöst wurde, ist diese Wehr als 3. Abteilung der Cottbuser Feuerwehr unterstellt worden. Sie wurde als Technische Abteilung unter der Führung des Brandmeisters Dubian, geführt. Die noch aktiven Feuerwehrkameraden wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Cottbus mit übernommen und ihr Domizil war die 1930 fertiggestellte Hauptwache in der Ewald-Haase-Straße. Anläßlich des 31. Brandenburgischen-Provinzial-Feuerwehr-Verbandstages, vom 28. bis 30. Juni 1930 in Cottbus, wurde eine Großübung mit allen dort anwesenden Feuerwehren am Staatstheater auf dem Schillerplatz gefahren.

Im Rahmen der fortschreitenden Modernisierung in der Feuerwehr erhielt jeder Kamerad eine persönliche Atemschutzmaske.

In den Jahren 1936 bis 1939 wurde aus einer 362 Mann starken Feuerwehr Cottbus ein Feuerlösch-Regiment aufgestellt, sodass die eigentliche Freiwillige Feuerwehr nur noch aus für die Stadt Cottbus unabkömmlichen und dringend benötigten Bürgern bzw. Feuerwehrleuten bestand. Aus diesen wurde eine Art Berufsfeuerwehr aufgebaut. Auch der Zweiten Weltkrieg forderte von der Feuerwehr Cottbus seinen Tribut. So wurden im Winter des Jahres 1943 ein Teil des Feuerlöscher-Regimentes zusammengestellt, um die Feuerwehren in Hamburg, Kiel, Flensburg und Umgebung zu unterstützen, die durch Bombardierungen in Brand geratenen Städte löschen zu helfen.



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